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LKH Rottenmann |
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Interdisziplinäre Brustambulanz |


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So erreichen Sie uns: |
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Telefon: 03614/2431-2927 Fax: 03614/2431-2347 E-Mail: info@brustzentrum-rottenmann.at |
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Operative Therapie |
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Die operative Therapie hat das Ziel, den Tumor (mit entsprechendem Sicherheitsabstand) zu entfernen und die angrenzenden Lymphknotenstationen auf möglichen Tumorbefall zu untersuchen.
Brust erhaltende Operation Die meisten operativen Eingriffe können heute unter Erhaltung der Brust durchgeführt werden. Hierbei wird der Tumor über einen kosmetisch möglichst günstigen Hautschnitt mit entsprechendem Sicherheitsabstand entfernt. Bedingungen für die Brusterhaltung: · Nur ein Knoten in der Brust (bzw. zwei Knoten in unmittelbarer Nachbarschaft) · Kein Einwachsen in umgebende Gewebe (Haut, Muskel) · Günstiges Größenverhältnis Tumor-Brustgröße Unter diesen Voraussetzungen ist die brusterhaltende Operation bezüglich der Heilungschancen mit einer Radikaloperation gleichwertig und wird daher bevorzugt! Sollte nur das Größenverhältnis (Tumor zu Brust) die Brusterhaltung unmöglich machen, kann im Einzelfall auch eine Chemotherapie vor der Operation zur Verkleinerung des Tumors durchgeführt werden. Oft ist dann anschließend die Erhaltung der Brust möglich. Verpflichtend nach jeder brusterhaltenden Operation ist die anschließende Strahlentherapie.
Radikale Brustoperation Die komplette Entfernung der Brustdrüse ist heute nur mehr selten notwendig. Es gibt jedoch nach wie vor Situationen, insbesondere bei Vorliegen eines mehrherdigen Tumors (sog. „multizentrisches Karzinom“), in denen die radikale Brustoperation durchgeführt werden muss. In den allermeisten Fällen kann nach einer Radikaloperation die Rekonstruktion der Brustdrüse durch einen plastischen Chirurgen erfolgen!
Kontrolle der Achsellymphknoten Ein möglicher Befall der Achsellymphknoten ist von entscheidender Bedeutung für die weitere Therapieplanung. Bis vor einigen Jahren wurde daher routinemäßig eine vollständige operative Entfernung sämtlicher Lymphknoten in der Achselhöhle vorgenommen. Mit der neuen Sentinel-Lymphknoten-Biopsie kann man mittlerweile Patientinnen ohne Befall der Achsellymphknoten die vollständige Lymphknotenentfernung ersparen. Bei dieser Technik wird der sogenannte Wächter-Lymphknoten aus der Achselhöhle entnommen noch während der Operation untersucht. Ist der Wächter-Lymphknoten tumorfrei, können alle anderen Lymphknoten belassen werden. Bei Tumorbefall muss - wie bisher - eine vollständige Ausräumung der Achsellymphknoten erfolgen. |
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Ohne Operation können die Heilungschancen nicht gewahrt werden! |
Die Operation ist der wichtigste Schritt! |

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Sentinel-Node-Biopsy |